

























Der Dreiseithof, ein spätmittelalterliches Gehöft aus dem 16. Jahrhundert (in einigen Teilen auch älter), blickt auf eine bewegte Geschichte und vielfältige Nutzung zurück. Das Kulturdenkmal erlebte bei seinen Wandlungen zwischen Amts-, Gast-, Bank-, Geschäftshaus und Gefängnis zahlreiche Umbauten und Fassadenänderungen. Beispielsweise war hier die größte Freitreppe Endingens, die allerdings vor etlichen Jahren abgebrochen wurde, weshalb keine Spur von ihr mehr zu sehen war.
Das große Hauptgebäude wird nun durch ein offenes Treppenhaus im Innenhof mit der umgebauten Scheune verbunden. Ein gläserner Fahrstuhl verbindet die drei Stockwerke ebenfalls miteinander. Die sechs Wohnungen haben alle einen unterschiedlichen Charme, welcher durch die aufgearbeiteten originalen Holzbalken, sowie Materialien wie Beton, Schiefer und Stahl ein harmonisches Zusammenspiel aus Ursprung und Moderne ergeben. Der großzügige Innenhof bietet für die Bewohner einen zusätzlichen Rückzugsort, zu den durchschnittlich 110 m² Wohnfläche. Zudem verfügt jede Wohnung über einen Kellerraum zur privaten Nutzung.
Die Bildergalerie bietet Einblicke in die Erdgeschosswohnung der Scheune sowie die Dachgeschosswohnung des Hauptgebäudes.