Baustellenbericht: ein Einfamilienhaus in Hanglage

Eine enge und steile Zufahrt, felsiges Gelände sowie ein Grundstück in atemberaubender Hanglage: bei dieser Baustelle in Grenzach-Whylen sind Einsatz und bauleiterische Raffinesse gefragt!

So mussten für den Bau eines Einfamilienhauses mit terrassierter Außenanlage zunächst 2500 m³ Erdaushub bewerkstelligt werden. Eine herausfordernde Aufgabe, ist die Baustellenzufahrt zwischen Rebhängen, Wohngebiet und Waldstück doch auf eine Fahrzeuglast von 12 Tonnen beschränkt und konnte nur einspurig mit 2-achsigen LKWs befahren werden. Unbestrittenes Highlight dieser kniffligen Bauetappe für das Team: der Transport eines Krans durch die Zufahrtsstraße mit minimalen Rangiermöglichkeiten.

 

 

 

 

 

 

 

Umso näher lag daher eine Wiederverwendung des vielfach mit ausgehobenen Felsmaterials, das unter Einbeziehung von Geologen abgetragen, gebrochen und zum späteren Auffüllen der Baugrube sowie zur Terrassierung genutzt wurde. Dabei musste der Hang zu jeder Zeit mit rückverankerten Stahlmatten und Folienschutz zur Vermeidung von Ausspüleffekten gesichert werden.

Mittlerweile ist die spektakuläre Baustelle aus dem Herbst 2021 einer erkennbaren Architektur mit sensationellem Panoramablick auf die umliegende Landschaft gewichen. Um von letzterer zu profitieren, haben sich unsere Architekten und die Bauherren für eine großzügige Verglasung der Wohneinheiten in 1. und 2. Obergeschoss entschlossen. Beim Einbau der Glasscheiben waren dabei erneut Präzision und Geschick gefragt, ein mobiler Kran half beim Einsetzen der gläsernen Flächen. 

Wir danken allen tatkräftigen Bauarbeitern für Ihren Einsatz! Und sind bereits sehr gespannt auf den fertig gestellten Bau.

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